Sustainability Nachhaltigkeit
20. September 2019

Klimaschutz: nicht abwarten, sondern Tee trinken

Mit Tee trinken das Klima schützen? Das geht. Darjeeling und Assam-Tees von Lebensbaum haben einen positiven Klima-Fußabdruck. Das heißt, beim Anbau werden mehr CO2-Äquivalente (CO2e, eine Maßeinheit zur Vereinheitlichung der Klimawirkung der unterschiedlichen Treibhausgase) im Boden gebunden als bei seiner Herstellung erzeugt werden.

Das gelingt durch die Kombination aus einem besonderen Kompostierverfahren, Gründüngung und weniger Bodenbearbeitung. Der Teeanbau selbst hat somit einen positiven Einfluss aufs Klima. Pro Kilo Tee werden 8,3 kg CO2e im Boden gebunden.
Davon abgezogen werden müssen allerdings die Emissionen, die bei seiner Trocknung, Verpackung und beim Transport entstehen (6,0 kg CO
2e).Unterm Strich schlagen immerhin noch 2,3 kg CO2-Äquivalente pro Kilo Tee zu Buche. Dieses gute Ergebnis gilt allerdings unter Vorbehalt. Damit die gute Klimawirkung erhalten bleibt, müssen Sie zwei Dinge beachten: Bitte nur so viel Wasser erhitzen, wie auch benötigt wird. Und das Wasser mit Öko-Strom erhitzen.

Neues Klimaschutzprojekt: in der Wüste Kräuter und Bäume pflanzen

Lebensbaum Pivot Sekem

Auch beim Anbau von Lebensbaum Kräutern wollen wir sorgsam mit dem Klima umgehen. Daher werden in der ägyptischen Wüste für Lebensbaum Kräuter angebaut. Entscheidender Klimaschutzfaktor sind dabei die Methoden der Bodenbearbeitung: Durch den biologisch-dynamischen Bodenaufbau in der Wüste und die Pflanzung von 10.000 Bäumen werden jährlich über 975 Tonnen CO2 gebunden (das entspricht dem durchschnittlichen CO2-Ausstoß von mehr als 400 Menschen in Ägypten).

In einem ersten Schritt werden von unserem Anbaupartner Sekem-Initiative jetzt 63 Hektar Wüstenboden urbar gemacht. Nachdem die Brunnen gebohrt wurden, soll jetzt das Wasser über drei solarbetriebene Pivot-Bewässerungsanlagen verteilt werden. Diese Anlagen sind besonders ressourcenschonend - aber sehr teuer. Insgesamt werden 400 000 Euro benötigt, die über ein Crowdfunding Projekt beschaffen werden sollen. Die erste Pivot-Anlage wurde maßgeblich durch Lebensbaum finanziert und ist bereits in Betrieb gegangen. Die ersten Kräuter wurden bereits geerntet.

Mehr zum Projekt finden Sie hier.

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